Golfen auf der Sonneninsel Usedom


Die Seebrücke mit Pavillon auf Usedom

Die Insel Usedom ist eine der sonnenreichsten Urlaubsregionen Deutschlands und hat von der Nordspitze bis zur Swine einen 45 Kilometer langen Sandstrand.

Die Vorstellung von Usedom als Kaiserbäderpromenade für ältere Menschen, erfährt seit geraumer Zeit eine Bereicherung. In der richtigen Annahme, dass auch auf Usedom der Golfsport einen Beitrag zu mehr Wohlstand leisten könne, haben vorausschauende Investoren Golfplätze gebaut und den historischen Villen neues Leben eingehaucht.

Wer am großen Achterwasser in den kleinen unscheinbaren Ort Balm am See fährt, der reibt sich die Augen. Am Hang des Seeufers liegen Reed gedeckte Häuser, vor einem Hotel wehen internationale Flaggen, Golfcarts fahren durch die Gegend und dann sieht man die Golfbahnen. Das ist der Golfpark Balmer See. Fünfundvierzig Golfbahnen, ein Luxushotel mit exquisiter Küche und allen erdenklichen Wellnessmöglichkeiten, Ferienwohnungen direkt am See, ein eigener Yachthafen und deftige einheimische Hausmannskost im Restaurant “Alte Schule“ gleich nebenan. Eine klassische Säule des Golftourismus und geeignet, golferische Ferienversprechen  einzulösen.                                                                                                                                                                                                                                                                      Rainer Stephani, der Eigentümer dieses Golfjuwels, hat uns eingeladen, seinen Platz kennen zu lernen. Unsere Vorstellung, dass Usedom eine flache Insel mit wenigen Höhenunterschieden ist, wird schon am ersten Abschlag des blauen Kurses korrigiert. Weit fliegt der Ball ins Tal und will von da auch wieder nach oben auf eine Anhöhe geschlagen werden. Und so geht es weiter. Flache Bahnen sind die Ausnahme. Manche Bunker kommen erst dann zum Vorschein, wenn es möglicherweise schon zu spät ist. Der Tummelplatz für Tüftler und Taktiker hat sehr unterschiedlich lange Par-3-Löcher, ein Trio von Par-5-Bahnen auf den Backnine und den Rest als Par 4 zwischen 220 und 321 Metern variierend. Ausrufezeichen im reichhaltigen Angebot des Balmer See Golf beim blauen Kurs sind die Bahnen Acht und Neun. Wer seine Eisenlängen nicht genau kennt und hier zum ersten Mal spielt, erlebt leicht schon mal ein Desaster. Das Finalloch, ein 372 Meter langes ansteigendes Par 4 pocht noch einmal auf die Tugenden, die zuvor schon gefragt waren: Länge, Präzision und Scharfsinn beim Putt. Der blaue Parcours kennt keine vernachlässigten oder langweiligen Stellen.

Der Gelbe Kurs ist leichter als der Blaue. Auf Anhieb spürt man das angenehme Konzept, hier einen Platz zu spielen, der  sich trotz eingebauter Raffinessen bei seinen Schwierigkeiten in Grenzen hält. Eine keineswegs lange Runde von 5.111 Metern  bei Par 71, die außer den kleinen Teichen am 12. Green und hinter dem Abschlag der Dreizehn keine Wasserhindernisse kennt. Geübte Spieler werden in der Lage sein, die relativ kurzen Par 4 mit zwei ordentlichen Schlägen zu erreichen. Aber auch Spieler mit hohen Handicaps können auf einigen Viererbahnen mit dem Zweiten auf dem Green liegen und Par spielen. Sofern man die breiten, oft abschüssigen Fairways nicht verlässt, darf man einen guten Score erwarten.

Als Zugabe gibt es noch den kurzen, aber überaus unterhaltsamen Neun-Löcher-Platz am Hang hinter den Ferienwohnungen.

Eine schöne Variante zum Balmer See Golf ist der Baltic Hills Golf Usedom. Dieser Golfclub auf Usedom ist der  wahrscheinlich erste und einzige Golfplatz in der Bundesrepublik, der 19 Löcher hat. Golf Vertraute werden lächeln, denn als 19. Loch gilt das Clubhaus. Doch weit gefehlt! Wo es auf vielen Plätzen bei Freundschaftsspielen oft einen so genannten Mulligan gibt, hat man hier auf Usedom ein “Warm-Up-Hole“ gebaut, das auch bei Turnieren gespielt werden darf. Gezählt wird das Ergebnis allerdings nicht. Eine echte “Mulligan-Bahn“ also.

Ahlbeck ist der traditionellste Ferienort auf Usedom, er gehört zu den Dreikaiserbädern. Wunderschön renovierte Villenhotels aus der Kaiserzeit reihen sich wie auf einer Perlenschnur entlang der Seeuferpromenade aneinander. Nach dem Bau der Seebrücke 1882 trafen sich Adelige und reiche Bürger hier zur Sommerfrische. Die Seebäder Heringsdorf, Basin und Ahlbeck waren gewissermaßen Vororte von Berlin. Während der Nazi und DDR Zeit dienten die Erholungsorte weitgehend den Parteigenossen. Heute erleben die Dreikaiserbäder eine wahre Renaissance und zählen zu den beliebtesten Urlaubsadressen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Ostseeküste Usedoms ist ein riesiger Sandstrand, sauber und steinfrei. Der Sand ist so fein, dass er sogar zum Füllen von Sanduhren geeignet wäre.

Das Hotel DAS AHLBECK liegt in positionierter Lage in der ersten Reihe der Seeuferpromenade. Die Seebrücke und der Sandstrand liegen nur einen Katzensprung entfernt. Es hat 18 Zimmer und 31 Appartmentsuiten, eine große SPA Abteilung mit Finnischer Sauna, Dampfbad, begrüntem Sonnendeck, Fitnessraum mit modernsten Herz-, Kreislauf und Kraftgeräten und ein 20-Meter-Schwimmbad. Das AHLBECK wurde vom Deutschen Wellnessverband mit dem Zertifikat “Exzellent“ ausgezeichnet. Ein Hoteljuwel an der Ostsee.

Hinweis:   Von mehreren deutschen Flughäfen gibt es Flüge direkt nach Usedom. Das Ahlbeck bietet Sonderarrangements mit Flügen und Teetime Rabatten.




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